Im 31. Offenbacher Sammelsurium stöbern:
Sammeln · Mode · Wohnen · Schmuck · Spielen · Garten · Kunst · sonstiges

Pressestimmen

Die beste Referenz ist immer noch, was andere über uns sagen! Hier finden Sie die neuesten und eine Auswahl älterer Pressestimmen zum Offen­bacher Sammelsurium, Bilder, Beschreibungen und Begebenheiten aus nunmehr über 25 Jahren.

Offenbach Post,

Kunsthandwerkermarkt: Fein komponiertes Angebot

… Veranstalter Ursula und Klaus Merbach haben die Adressen vieler Künstler eigens in ihrer persönlichen Künstlerkartei gespeichert, suchen auf Messen und Märkten in ganz Deutschland nach Talenten. Nach Offenbach kommen deshalb regelmäßig professionelle, freischaffende Künstler. „Das ist notwendig, um den Besuchern eine bestmögliche Qualität, Originalität und Präsentation anbieten zu können“, betont Ursula Merbach. Das Offenbacher Sammelsurium ist eine nahezu 30-jährige Erfolgsgeschichte: Seit der Premiere 1986 im Jugendzentrum Lauterborn ist die Anzahl der Stände von damals gerade mal 35 auf inzwischen mehr als 150 angewachsen. […] Von Annalena Barnickel

Frankfurter Rundschau,

Entdeckungen an jeder Ecke

Tausende Besucher kommen zum 29. „Sammelsurium“ in die Stadthalle. Der größte Kreativmarkt in der Region überzeugt durch ein außergewöhnliches Angebot.
An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: Hier fantasievolle Kaleidoskope, dort Ledertaschen, am Stand nebenan Origami-Arbeiten, gegenüber Puppen. Es herrscht Gedränge in der Stadthalle, an manchen Gängen ist kaum noch ein Durchkommen. […] Von Frank Sommer

Offenbach Post,

Besonderes darf auch kosten

Während immer mehr Menschen dem Trend folgen, ihre Garagen, Kleiderschränke oder gleich ihr ganzen Lebens zu entrümpeln und sich zum bewussten Verzicht auf materiellen Überfluss entscheiden, lässt sich beim Offenbacher Sammelsurium alle Jahre wieder die Gegenbewegung beobachten. […] Von Jenny Bieniek

Frankfurter Rundschau,

„Leidenschaft und Perfektion“

Beim Sammelsurium stellen Kunsthandwerker aus ganz Deutschland ihre Arbeiten aus. „Mir ist es wichtig, eine vielfältige Auswahl zusammen zu stellen“, erzählt Organisatorin Ursula Merbach. […] Von Janos Erkens

Frankfurter Rundschau,
Artikel der FR (erste Zentimeter)

„Der tollste Markt der Republik“

Über 160 Künstler stellen beim 27. Sammelsurium-Wochenende in der Stadthalle ihre Werke aus. Der Markt ist deutschlandweit bekannt, bei Ausstellern gefragt - und bunt wie ein Kaleidoskop.Von Frank Sommer

Ausnahmezustand rund um die Stadthalle: Alle Parkplätze belegt, Richtung Heusenstamm stehen die Autos Stoßstange an Stoßstange. Doch kein Konzert eines Weltstars führt die Besucher in Scharen her, es ist das „Offenbacher Sammelsurium“ […]

Offenbach Post,

Tumult in der Stadthalle
Sammelsurium: Hochwertig und einzigartig

Sie sehen aus, als würde ihnen der Tumult in der Stadthalle nichts ausmachen. Die Babys schlafen mit Kuscheltieren im Arm oder gucken mit neugierigem Blick in die Gesichter der Besucher des Kunst- und Handwerkermarkts. Von Bettina Link

Bei genauem Hinschauen aber stellt sich heraus: Das sind gar keine Säuglinge, nur Puppen, die da in ihren Wiegen so seelenruhig liegen. Als wäre Madame Tussauds am Werk gewesen. Doch die täuschende Echtheit ist die Kunst von Veronika Kerpes. Sie hat die lebensecht wirkenden Puppen modelliert. Sogar das Körpergewicht entspricht dem eines Babys, in dem vier Wochen Arbeit steckt, ehe es „das Licht der Welt erblickt“. „Allein für die Haare brauche ich 80 bis 100 Stunden“, verrät Veronika Kerpes. Die Besucher, die sich scharenweise um ihren Stand versammeln, bestaunen die kleinen Wesen und sind beeindruckt von dem feinen Handwerk.

Zu bewundern gibt es viel auf dem 27. Sammelsurium. Die lange Schlange vor der Stadthalle, die sich schon zur Öffnung des zweitägigen Marktes am Samstag bildet, zeigt, wie beliebt die Veranstaltung ist […]

Offenbach-Post,

Sammelsurium: Beliebtheit ist unbegrenzt

„Seit ich diesen Künstlermarkt kenne, gehe ich nur noch hier hin: Es ist einfach einer der schönsten!“ so der Originalton einer 55-jährigen Frankfurterin. „Die Auswahl ist genial. Man muss richtig aufpassen, dass man nicht zu viel Geld ausgibt.“Von Silke Gelhausen-Schüßler

Artikel der Offenbach Post, Vorschaubild

Die Worte der Dame geben exakt die Stimmung wieder, die auf dem 26. Sammelsurium herrschte: einzigartig, riesig, abwechslungsreich.

Das hat sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass Besucher aus ganz Deutschland anreisen, was gleich zu Beginn der Öffnungszeiten am Samstagmorgen für mehrere Staus sorgt. […] [… PDF, 807KB]

Offenbach-Post,

Sammelsurium: Wo „Tante Elsa“ glänzt

„Du bist nicht ganz helle“, sagt der große Bär zum kleinen Bär und hebt dazu betonend seine pelzige Pfote. Von Katharina Skallin

Die Damen am Stand von Detlef Schmelz kichern und lächeln strahlend hinunter zu dem kleinen, gelben Bär, der mit klackenden Schritten zum Spiegel im Foyer der Stadthalle tapst.
Die beiden Besucherinnen haben sich gerade in ihn verliebt, […]

Frankfurter Rundschau,

Die Rosinen der Kreativszene

Großer Andrang beim 25. Sammelsurium mit handverlesenem Angebot in der Stadthalle

von Sigrid Aldehoff

Bloß nicht irgendwo anstoßen oder hängenbleiben! Wer sich am Wochenende gemeinsam mit 5000 bis 6000 meist Besucherinnen des Kreativmarkts Sammelsurium durch die Standreihen drängte, musste höllisch aufpassen, nicht die vielen oft filigranen Ausstellungsobjekte mitzureißen. Kunst und Kitsch, vor allem aber Originelles wurde bei der 25. Verkaufsveranstaltung präsentiert. […]

Dieses Mal gibt es auch Didgeridoos

Sammelsurium lädt zum Kreativ-Markt in die Stadthalle

Im Jubiläumsjahr gilt es natürlich mehr zu bieten als sonst. Und so hat das Offenbacher Sammelsurium zu seinem nächsten Kreativ-Markt am kommenden Wochenende 168 Künstler persönlich ausgesucht und eingeladen, ihre Arbeiten und deren Entstehung in der Stadthalle zu präsentieren. …

weiterlesen: PDF · Offenbach-Post vom 7. November 2011 (fel)

Mehr als eine Eintagsfliege

Es ist ein kleines Jubiläum, das auch als solches benannt werden darf: Das Sammelsurium, Offenbachs traditionsreicher Markt für Kunst und Handwerk, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Seit jeher hat der Treff Künstler, Kleinhändler und Besucher begeistert. Schon die erste Ausstellung …

weiterlesen: PDF · Offenbach-Post vom 18. Oktober 2011 (Sigrid Aldehoff)

Schmuckstück aus Sellerie

Offenbacher Sammelsurium hat auch in der 24. Auflage nichts von seiner Anziehungskraft verloren

„Dieses Buch kann man sogar essen“, sagt Suzie Bohn und hält der Besucherin eine dünne Schiebe unter die Nase. „Es riecht sogar noch nach Sellerie“, betont die Künstlerin. Tatsächlich: was auf den ersten Blick aussieht wie ein kreisrundes Stück feines, nahezu transparentes Papier …

weiterlesen: PDF · Offenbach-Post vom 16. November 2010 (Sigrid Aldehoff)

Künstlern über die Schulter geschaut

Auf dem Kreativmarkt Sammelsuriumzeigen 160 Aussteller ihre Werke

Behutsam gießt Jeremias Petersen das heiße Paraffin auf ein umrandetes Holztablett. Er greift nach einer kleinen Metallkanne, träufelt eine bunte Flüssigkeit auf das Brett und lässt sie antrocknen. „Das ist Paraffin mit speziellem Pulver, damit die Kerze nicht rußt“, sagt er. Vorsichtig fährt er mit einem kleinen Messer am Rand des Bretts entlang, löst den Rahmen, legt einen Docht in das weiche Wachs und rollt es zu einer Kerze …

weiterlesen: PDF · Frankfurter Rundschau vom 16. November 2009 (Claudia Wenhardt-Bucci)

Kreativ gegen das Grau

Sammelsurium: Künstler aus ganz Deutschland locken wieder Tausende an und in die Stadthalle

Seit nunmer 23 Jahren gibt es in Offenbach die perfekte Möglichkeit, ein Wochendende dem grauen und verregneten November zu entfliehen und einzutauchen in die Welt der schönen und kreativen Überflüssigkeiten …

weiterlesen: PDF · Offenbach-Post vom (Veronika Szeherova)

Sammelsurium mit Niveau

22. Offenbacher Kreativmarkt erfreute sich besten Besuchs dank hoher Qualität

Da liegen handgeschnitzte Pfeifen aus wertvollem Bruyereholz neben Bumerangs und Zweiflüglern aus mehrfach verleimtem finnischen Birkensperrholz. Holzbildhauer Thomas Weiterschan schnitzt Greifvögel neben dem Stand von Christine Conter aus Kell am See, die gleich mehreren Damen hilft, ihre Filzdesign-Hüte passgerecht auf dem Kopf zu drapieren. Hier werden kunstvoll duftende Kerzen gerollt, direkt daneben blinkt das Licht an auf gehängten Tiffany-Objekten, und ein Harfenbauer verzaubert die Szenerie mit seinen gezupften Klängen. …

weiterlesen: PDF · Offenbach-Post vom (Thomas Meier)

Der 20. Kreativmarkt „Offenbacher Sammelsurium“ lockte viele Besucher in die Stadthalle

Nach böhmischer Tradition handgewebtes Leinen, filigran gearbeitete Dosen aus sibirischer Birkenrinde, Schmuck vom Mammut oder fantasievoll aus pfälzischem Ton gebrannte Gefäße: So vielfältig wie die zu Nützlichem und Dekorativem verarbeiteten Materialien waren auch die Kreationen der Kunsthandwerker, die am Wochenende zahllose Besucher zum 20. Kreativmarkt „Offenbacher Sammelsurium“ in die Stadthalle lockten. 155 Aussteller aus Deutschland und den Nachbarländern zeigten unter der Regie von Klaus und Ursula Merbach kunstvolle Werke aus Glas und Keramik, Holz und Metall, Porzellan und Papier.

„Diese Messe ist für uns seit Jahren ein fester Termin im Kalender“, sagt Ursula Kupferschmidt. Die Buchhändlerin aus Oberursel ist Stammkundin von Ute Blankenheim aus Mainz, mit der sie die Leidenschaft für Schmuck aus Papier teilt. „Mir gefällt daran das Leichte und Unaufdringliche“, betont Kupferschmidt und erzählt von ihrer Sammlung aus Papierschmuck,den sie von Vorfahren erbte und mit neueren Stücken ergänzt.

Papier faszinierte Ute Blankenheim seit ihrer Kindheit. „Es begann mit dem Sammeln von Blöcken und Heften, dann lernte ich autodidaktisch Buchbinderei“, erzählt die gelernte Archäologin und Kunsthistorikerin. „Doch am liebsten arbeitete ich mit buntem Papier“. Seit drei Jahren fertigt sie fantasievolle Kollektionen aus hochwertigem italienischem und französischem Künstlerpapier. Doppelt imprägniert widerstehen die Stücke Licht und Feuchtigkeit.

Zum ersten Mal beim Kreativmarkt dabei ist Dorothea Heinz. Die gebürtige Offenbacherin aus Oberbayern schnitzt Spiegelrahmen aus Lindenholz. Darauf trägt sie in aufwändigem Verfahren Farben und Blattgold zu einem Relief auf. „Mit der schon in der Antike bekannten Technik der Fassmalerei gestalte ich mit den Spiegelunikaten nicht nur edle Gebrauchsgegenstände. Ich setze durch die langwierige Herstellung auch der schnelllebigen Zeit Ausdauer und Geduld entgegen“, erklärt sie.

Neuling beim Sammelsurium war auch Martin Schubert. Zu den Kunstwerken des aus dem badischen Hoppetenzell bei Stockach stammenden Keramikers mit Bildhauerlehre zählen neben allerlei tönernem Getier auch fantastische Gefäße. Beispielsweise drei übereinander stehende Schalen mit dem Titel „Die Pflaumenpflücker“ oder ein mit weiblichen und männlichen Merkmalen bemaltes Tongefäß und zwei Gesichtern als Deckel. „Im gemeinsamen Innenraum kann das Paar sich treffen“, kommentiert der Künstler.

Blickfang sind auch die überlebensgroßen figürlichen Stelen. Geformt zu schlanken Frauen- und Männerkonturen überraschen sie mit jeweils ideenreich gebildetem Kopf. So hat ein Auge des „Mannes mit Eulenblick“ die Gestalt einer Eule, bei der „Dame mit Fischaugenblick“ ist es Fisch im Gesicht, und der Kopf der „Schreitenden mit Seelenvogel“ ähnelt einem mystischen Geschöpf. „Die Skulpturen beleben die Landschaft und vielleicht auch bald Gärten in Offenbach“, meint Martin Schubert und lächelt verschmitzt unter seinem Filzhut hervor.

weiterlesen · Offenbach-Post vom (lis)

Kupferne Kaleidoskope, Steine aus Filz und tanzende Teufel aus Glas

mehr als 5 500 Besucher beim Offenbacher Kreativ-Markt in der Stadthalle / 152 Aussteller

„Streicheln Sie doch einmal die Flasche.“ Der etwas merkwürdig anmutenden Aufforderung kommt die Besucherin des Kreativmarktes nur zögerlich nach. Schließlich wagt sie es doch, streicht sanft mit der Hand über die mit Wasser gefüllte Kunststoffflasche, die Aussteller Sigi Hauch ihr entgegen hält.Und siehe da, wie von Zauberhand sinkt die kleine gläserne Figur, die in der Flasche schwimmt zu Boden. „Und nun kitzeln Sie den kleinen Teufel mal an den Füßen“, fügt der Kunsthandwerker, der die sogenannten Flaschenteufel herstellt, mit einem Grinsen an. Kaum berührt die Besucherin den Boden der Flasche, tanzt die mundgeblasenen Figur im Wasser.

Mehr als 5 500 Besucher haben einmal mehr den von Ursula und Klaus Merbach organisierten Kreativmarkt in der Stadthalle genutzt, um sich an Kunsthandwerklichem aus fast allen möglichen Sparten zu erfreuen. Auch diesmal war für jeden Geschmack und für jedes Portemonnaie etwas dabei. Und so manches Weihnachtsgeschenk dürfte dabei frühzeitig gefunden worden sein.

Schon vor dem Eingang der Halle am Nassen Dreieck herrscht reges Treiben. Witzige „Zaungäste“ werden feilgeboten – hölzerne Figuren, bunt bemalt, die am Gartenzaun angebracht über denselben schauen. Aus Kupferrohrstücken sind Kaleidoskope hergestellt, die nicht nur beim Durchschauen bunte Phantasiebilder bieten, sondern auch jedes für sich ein kleines Kunstwerk sind.

Drinnen drängen sich die Besucher trotz langer Öffnungszeiten zu fast jeder Tageszeit. An manchen Stand der insgesamt 152 Aussteller kommt man nur mit viel Geduld heran.

Gläsernes, Hölzernes, Steinernes, Textiles, Tönernes oder Metallenes, kaum Material, das nicht verarbeitet wird. Von kleinsten Figürchen, die aus Elektronikbauteilen gestaltet sind, bis zu Lampen, Instrumenten und Objekten, die den Garten schmücken, gibt es allerlei mehr oder weniger Nützliches zu finden. Vom persönlichen Schutzengel aus Glas über das Kissen aus Filz, das täuschend echt wie ein großer Stein aussieht, bis zu Bildern, die aus 15 Millionen Jahre alten Erdschollen zusammengefügt wurden, kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt. Und sogar kulinarische Gelüste können gestillt werden mit Weinen, Likören, Obstbränden, Gelees und Marmeladen oder Honig.

weiterlesen · Offenbach-Post vom (Auszug)

Ausgewogene und bunte Mischung aus Qualität und Professionalität

Das Klopfen hört der Besucher überall. Gleichmäßig, beständig ertönt es – hier wird Holz zu einem Kunstwerk geformt, vermutet er richtig. Inmitten von filigranem Schmuck und ausgefallener Abendgarderobe, extravaganten Hüten und feinen Keramikarbeiten wirkt das rhytmische Klopfen wie eine Erinnerung daran, was Kunst alles sein kann und bedeutet: Der für den Laien mitunter ungewohnte Umgang mit Materialien, der einen neuen Blick auf scheinbar Alltägliches hervorruft.

Solche Überraschungen erwarteten den Besucher des 16. Kreativ-Marktes „Offenbacher Sammelsurium“ in der Stadthalle, der seine Pforten für die zahlreichen Besucher geöffnet hatte. 155 Künstler aus der Bundesrepublik und angrenzenden Staaten kamen, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Bereits am Samstagmittag drängten sich die Besucher vor den Ständen.

„Wir haben hier eine feine, ganz besondere Zusammenstellung“ freute sich Ursula Merbach, die gemeinsam mit ihrem Mann jedes Jahr mit großem Engagement für das Gelingen des Kunst-Marktes sorgt. Dabei achtet sie bei der Auswahl der Kunststände auf eine hohe Qualität der Arbeiten, Prfessionalität und insgesamt eine ausgewogene wie bunte Mischung. Der Ausdruck „Sammelsurium“ ist sogleich Programm.

Die Palette beim diesjährigen Markt von hochwertigen, kunstvollen Gebrauchsgegenständen wie farbigen, handgewebten Decken oder frechen Hüten bis zu ausgefallenen Kunstobjekten, die vor allem dem Auge des Betrachters gefallen wollen, wie beispielsweise die Lichtobjekte und Skulpturen von Stefan Olbrich.

Nicht selten erkannte man erst auf den zweiten Blick, was sich hinter einem Kunstwerk verbirgt. So entpuppten sich die „Aquarellwerke“ bei näherem Hinsehen als Bilder mit pflanzengefärbter Wolle. Die so schlicht erscheinenden Schachteln und Kästchen aus Birkenrinde an einem anderen Stand faszinierten ebenfalls viele Besucher.

Neben vielen neuen Kunstständen waren auch in diesem Jahr treue Weggefährten dabei. Zu ihnen zählte Diplom Designer Thomas Weiterschan. Seit elf Jahren hat er einen Stand auf dem Kreativ-Markt und fasziniert Kunstinteressierte mit seinen Holzskulpturen, die er ebenfalls vor Ort bearbeitet. „Die Vögel, die ich aus dem Holz heraus gestalte, leben dort auch in der Natur, wie zum Beispiel die Schleiereule“, erläutert der Künstler. Gerne erzählt er von dem großem Engagement Ursula Merbachs: „Sie ist immer auf der Suche nach neuen Künstlern. Ich bin ihr schon auf vielen Kreativ- Märkten begegnet“.

Rudolph Kalb zählt ebenfalls zu den Ausstellern der ersten Stunde. Der Meister des Korb- und Stuhlflechtens erinnert sich schmunzelnd an die Anfagszeit des Kreativ-Marktes: „Wir waren mal in einem Bierzelt untergebracht und ein Heizofen stand ganz nah bei den Körben. Es hätte nicht viel gefehlt und die Ware wäre ihm zum Opfer gefallen“. Heute freut sich Rudolph Kalb über viele Stammkunden auf dem Kreativmakt. „Ich werde manchmal schon vorher angerufen und gefragt, ob ich in diesem Jahr wieder dabei bin“, erzählte er. Dem kreativen Gestalten mit Holz hat sich auch Günter Mauch verschrieben. Mit seinen „Illusionen aus Holz“ war er bereits zum siebten Mal dabei. Gleich im Foyer der Stadthalle konnten die Besucher seine ungewöhnlichen Kunstwerke bewundern: Eine lässig auf einem Bügel hängende Boxershorts, oder an einem Träger aufgehängter BH – alles aus Holz. Nicht zum Reinbeißen auch das täuschend echt aussehende Obst. Dass es längst nicht so einfach ist, auf dem Kreativ-Markt der Merbachs einen Stand zu bekommen, haben die Glasgestalter Alexandra Geyermann und Hermann Ritterswürden aus Zwiesel im Bayerischen Wald erfahren. „Erst in diesem Jahr haben wir zum ersten Mal einen Stand auf dem Markt bekommen“, so die Künstlerin Geyermann. Die Besucher hat`s gefreut. Die filigranen Glasarbeiten der Künstler fanden in den ersten Stunden der Ausstellung ihre Käufer.

weiterlesen · Offenbach-Post vom (eva)

Eine gute Adresse ist der Markt auch für die häufig weitgereisten Künstler. Lediglich 10 kamen aus Offenbach, die anderen aus der ganzen Republik. Für den sächsischen Diplomdesigner Ulrich Raupach, Besitzer der gleichnahmigen Porzellan-Manufaktur steht fest, daß er gerne wiederkommt. Niveau des Angebotes und Interesse des Publikums seien enntscheidende Faktoren. Zwar gebe es viele solcher Märkte. Aber er kenne nur vier von vergleichbarer Qualität.

weiterlesen · Frankfurter Rundschau vom (Frank Tekkiliç, Auszug)