direkt zum Text springen Logo
Bookmark and Share

Pressestimmen

Frankfurter Rundschau vom 14. November 2011 (Sigrid Aldehoff)

Die Rosinen der Kreativszene

Großer Andrang beim 25. Sammelsurium mit handverlesenem Angebot in der Stadthalle

Bloß nicht irgendwo anstoßen oder hängenbleiben! Wer sich am Wochenende gemeinsam mit 5000 bis 6000 meist Besucherinnen des Kreativmarkts Sammelsurium durch die Standreihen drängte, musste höllisch aufpassen, nicht die vielen oft filigranen Ausstellungsobjekte mitzureißen. Kunst und Kitsch, vor allem aber Originelles wurde bei der 25. Verkaufsveranstaltung präsentiert. … weiterlesen im PDF

Anmerkung: nein, es waren sogar über 6200 Besucher!

Offenbach-Post vom 7. November 2011 (fel)

Dieses Mal gibt es auch Didgeridoos

Sammelsurium lädt zum Kreativ-Markt in die Stadthalle

Im Jubiläumsjahr gilt es natürlich mehr zu bieten als sonst. Und so hat das Offenbacher Sammelsurium zu seinem nächsten Kreativ-Markt am kommenden Wochenende 168 Künstler persönlich ausgesucht und eingeladen, ihre Arbeiten und deren Entstehung in der Stadthalle zu präsentieren. … weiterlesen im PDF

Offenbach-Post vom 18. Oktober 2011 (Katharina Skalli)

Mehr als eine Eintagsfliege

Es ist ein kleines Jubiläum, das auch als solches benannt werden darf: Das Sammelsurium, Of- fenbachs traditionsreicher Markt für Kunst und Handwerk, wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Seit jeher hat der Treff Künstler, Kleinhändler und Besucher begeistert. Schon die erste Ausstellung … weiterlesen im PDF

offenbach-post-sammelsurium-18.10.11.pdf
Offenbach-Post vom 16. November 2010 (Katharina Skalli)

Schmuckstück aus Sellerie

Offenbacher Sammelsurium hat auch in der 24. Auflage nichts von seiner Anziehungskraft verloren

"Dieses Buch kann man sogar essen", sagt Suzie Bohn und hält der Besucherin eine dünne Schiebe unter die Nase. "Es riecht sogar noch nach Sellerie", betont die Künstlerin. Tatsächlich: was auf den ersten Blick aussieht wie ein kreisrundes Stück feines, nahezu transparentes Papier … weiterlesen im PDF
Frankfurter Rundschau vom 16. November 2009 (Claudia Wenhardt-Bucci)

Künstlern über die Schulter geschaut

Auf dem Kreativmarkt Sammelsuriumzeigen 160 Aussteller ihre Werke

Behutsam gießt Jeremias Petersen das heiße Paraffin auf ein umrandetes Holztablett. Er greift nach einer kleinen Metallkanne, träufelt eine bunte Flüssigkeit auf das Brett und lässt sie antrocknen. "Das ist Paraffin mit speziellem Pulver, damit die Kerze nicht rußt", sagt er. Vorsichtig fährt er mit einem kleinen Messer am Rand des Bretts entlang, löst den Rahmen, legt einen Docht in das weicheWachs und rollt es zu einer Kerze … weiterlesen

Offenbach-Post vom 16. November 2009 (Veronika Szeherova)

Kreativ gegen das Grau

Sammelsurium: Künstler aus ganz Deutschland locken wieder Tausende an und in die Stadthalle

Seit nunmer 23 Jahren gibt es in Offenbach die perfekte Möglichkeit, ein Wochendende dem grauen und verregneten November zu entfliehen und einzutauchen in die Welt der schönen und kreativen Überflüssigkeiten … weiterlesen
Offenbach-Post vom 12. November 2008 (Thomas Meier)

Artikel Offenbach Post
Frankfurter Rundschau vom 12. November 2007 (Juliane Mroz)

Die Mischung macht den Kreativmarkt attraktiv „Sammelsurium“in der Stadthalle lockt mit ausgefallenem Kunstwerk

Eine Ziege aus Kupfer hat es Rosemarie Kaiser aus Karlsruhe angetan. Doch Sie hat nicht genug Bargeld dabei. „Kann ich Ihnen eine Einzugsermächtigung geben?“, fragt sie den Wormser Künstler William Schanzer, der die kleine Skulptur geschaffen hat. „Nein, ich vertraue Ihnen“, erwidert der. „Ich gebe Ihnen die Ziege auf gutes Wort, Sie überweisen mir das Geld.“

Schlechte Erfahrungen mit Kunden habe er noch nie gemacht, sagt Schanzer. Über seinem Tisch vor der Offenbacher Stadthalle kriechen kupferne Kakerlaken, Spinnen und Käfer, über seinem Kopf schweben Drachen und Tiefseefische aus Metall. „Unangenehme Menschen sehen meinen Stand, sagen, iiiih, Insekten! Und gehen weiter“, sagt Schanzer mit einem Lächeln, das zeigt, dass ihn das nicht im geringsten stört.“

Schanzer ist einer von 160 Künstlern und Kunsthandwerkern, die beim 21. Offenbacher Kreativmarkt „Sammelsurium“ ihre Werke zeigen und verkaufen. Saal, Foyer, Galerie und Vorplatz der Stadthalle waren am vergangenen Wochenende ein großer Ausstellungsraum für Gemälde und Plastiken, Designermode, Holzarbeiten, Keramik, Lederwaren, Möbel, Handgedrucktes und vieles mehr. „Wir achten auf die Mischung, es darf nicht ein Handwerk überwiegen“, sagt Ursula Merbach, die den Markt zusammen mit ihrem Mann veranstaltet.

Besucher aus ganz Deutschland

Nicht nur die Aussteller kommen aus ganz Deutschland, sondern auch die Besucher, was für die Qualität des Marktes und der angebotenen Waren spricht. Der Harfenbauer und Holzschnitzer Ulrich Knopp ist zum ersten Mal als Händler beim „Sammelsurium“ dabei und hat bereits eins seiner Instrumente verkauft. „Auf dem Flyer für den Markt war eine Harfe abgebildet. Das hat das Interesse eines Kunden geweckt; er hat eine Harfe bestellt und heute abgeholt.“

Offenbach-Post vom 12. November 2006 (Veronika Szeherova)

Miniaturfigürchen am Zahnstocher und VogelvillenKreativ-Markt in der Stadthalle lockte Besucher

Ob Taschen aus Lkw-Planen, hölzerne Büstenhalter oder Schmuck aus Mammut-Elfenbein: Immer am zweiten Novemberwochenende wird die Stadthalle zum Treffpunkt von Künstlern, Kreativen und Szenekennern aus ganz Deutschland. Keine noch so weite Anreise scheuten die über 160 Aussteller auch bei der 21. Auflage des Kreativ-Marktes, besser bekannt als „Offenbacher Sammelsurium". Und sie bewiesen wieder einmal, dass ihre künstlerische Kreativität und Fantasie keine Grenzen kennt und noch lange nicht erschöpft ist.

Neben Altbewährten wie handgewebter Kleidung, allerlei Keramik- und Lederprodukten oder Korbflechtereien bot die Schau auch Neuartiges wie „Electronic Art". Meisterin ihres Fachs ist Lin Schweller aus München, die mit ihren aus Elektronik-Bauteilen bestehenden Figuren die Besucher zum Staunen brachte. Sie bewies, dass sich Leiterplatten, Dioden und Widerstände durchaus als künstlerisches Material eignen. „Auf die Idee dazu kam ich schon vor 19 Jahren in Berlin, als ich einen Siemens-Elektroniker kennen lernte", erzählt sie. Sie brach­te sich dann selbst Schneiden und Löten bei, stellte anfangs hauptsächlich Schmuck her. Mittlerweile dominieren ihre Arbeit die kleinen Figuren, die vor allem Berufe, Sportler oder Musiker darstellen.

Ebenfalls Fingerspitzengefühl erfordert die Arbeit von Holzschnitzerin Ragna Reusch-Klinkenberg. Denn kann man sich ein filigraneres Stück Holz vorstellen als einen Zahnstocher? Wohl kaum. Doch ihr gelingt es, an der Zahnstocherspitze kleinste Figürchen zu schnitzen, Menschen oder Tiere, so winzig, dass man sie erst unter einer Lupe richtig erkennt - und sie sind perfekt. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis jahrelanger Übung. „Seit ich sieben Jahre alt war, schnitzte ich an allem rum, was mir in die Finger kam, ob Käse, Kreide oder Holz", so die Künstlerin. „Eines Tages hatte ich nichts anderes zur Hand als eben ein paar Zahnstocher, die sich als echte Herausforderung entpuppten", erinnert sie sich. Aber Schnitzen ist für sie „mehr als nur ein Hobby". Bereits zum fünften Mal fand sie den Weg von Ahausen nach Offenbach, der ihr diesmal wegen des schlechten Wetters besonders lang und unangenehm erschien. „Aber ich komme immer wieder gerne gerade hierher", betont sie.

Kunst muss nicht immer nur etwas für die Augen sein, sie kann auch ganz andere Zwecke erfüllen. So gab es von Hanna Schoppel wunderbare bemalte Lebkuchen, zum Verzehren fast zu schade. Und Angela Arens brachte aus dem Seifenlädchen in Solingen handgemachte Seifen mit, die zum Beispiel wie Pralinen aussehen und als „Schokotraum" auch ebenso herrlich duften. Weil auch die Herstellung von gutem Honig, Wein oder Obstbränden eine Kunst ist, gab es hierfür die entsprechenden Stände.

Dass man mit Kunst auch spielen kann, belegen Marionetten, die darstellende und bildende Kunst in sich vereinen. Die Marionettenbauer Marlene Gmelin und Detlef Schmelz aus Hermuthausen hatten ihre schönsten Exemplare dabei und zeigten, wie man durch das richtige Ziehen der so unübersichtlich erscheinenden Schnüre die Marionette zum Leben erweckt.

Offenbach-Post vom 13. November 2006 (lis)

Der 20. Kreativmarkt "Offenbacher Sammelsurium" lockte viele Besucher in die Stadthalle

Nach böhmischer Tradition handgewebtes Leinen, filigran gearbeitete Dosen aus sibirischer Birkenrinde, Schmuck vom Mammut oder fantasievoll aus pfälzischem Ton gebrannte Gefäße: So vielfältig wie die zu Nützlichem und Dekorativem verarbeiteten Materialien waren auch die Kreationen der Kunsthandwerker, die am Wochenende zahllose Besucher zum 20. Kreativmarkt "Offenbacher Sammelsurium"in die Stadthalle lockten. 155 Aussteller aus Deutschland und den Nachbarländern zeigten unter der Regie von Klaus und Ursula Merbach kunstvolle Werke aus Glas und Keramik, Holz und Metall, Porzellan und Papier.

Marktleben bei Evers
am Stand von Georg Evers

"Diese Messe ist für uns seit Jahren ein fester Termin im Kalender", sagt Ursula Kupferschmidt. Die Buchhändlerin aus Oberursel ist Stammkundin von Ute Blankenheim aus Mainz, mit der sie die Leidenschaft für Schmuck aus Papier teilt. "Mir gefällt daran das Leichte und Unaufdringliche", betont Kupferschmidt und erzählt von ihrer Sammlung aus Papierschmuck,den sie von Vorfahren erbte und mit neueren Stücken ergänzt.

Papier faszinierte Ute Blankenheim seit ihrer Kindheit. "Es begann mit dem Sammeln von Blöcken und Heften, dann lernte ich autodidaktisch Buchbinderei", erzählt die gelernte Archäologin und Kunsthistorikerin. "Doch am liebsten arbeitete ich mit buntem Papier". Seit drei Jahren fertigt sie fantasievolle Kollektionen aus hochwertigem italienischem und französischem Künstlerpapier. Doppelt imprägniert widerstehen die Stücke Licht und Feuchtigkeit.

Zum ersten Mal beim Kreativmarkt dabei ist Dorothea Heinz. Die gebürtige Offenbacherin aus Oberbayern schnitzt Spiegelrahmen aus Lindenholz. Darauf trägt sie in aufwändigem Verfahren Farben und Blattgold zu einem Relief auf. "Mit der schon in der Antike bekannten Technik der Fassmalerei gestalte ich mit den Spiegelunikaten nicht nur edle Gebrauchsgegenstände. Ich setze durch die langwierige Herstellung auch der schnelllebigen Zeit Ausdauer und Geduld entgegen", erklärt sie.

Neuling beim Sammelsurium war auch Martin Schubert. Zu den Kunstwerken des aus dem badischen Hoppetenzell bei Stockach stammenden Keramikers mit Bildhauerlehre zählen neben allerlei tönernem Getier auch fantastische Gefäße. Beispielsweise drei übereinander stehende Schalen mit dem Titel "Die Pflaumenpflücker"oder ein mit weiblichen und männlichen Merkmalen bemaltes Tongefäß und zwei Gesichtern als Deckel. "Im gemeinsamen Innenraum kann das Paar sich treffen", kommentiert der Künstler.

Blickfang sind auch die überlebensgroßen figürlichen Stelen. Geformt zu schlanken Frauen- und Männerkonturen überraschen sie mit jeweils ideenreich gebildetem Kopf. So hat ein Auge des "Mannes mit Eulenblick" die Gestalt einer Eule, bei der "Dame mit Fischaugenblick" ist es Fisch im Gesicht, und der Kopf der "Schreitenden mit Seelenvogel" ähnelt einem mystischen Geschöpf. "Die Skulpturen beleben die Landschaft und vielleicht auch bald Gärten in Offenbach", meint Martin Schubert und lächelt verschmitzt unter seinem Filzhut hervor.

Offenbach-Post vom 14. November 2005 von Patricia C. Borna (Auszug)

Die Messehallen standen an diesem Wochenende im Zeichen des Kunsthandwerks. Rund 150 Aussteller aus Deutschland und angrenzenden Ländern waren zum Sammelsurium gekommen, um kunstvolle Waren zu präsentieren. Die Besucher freuten sich über einen gelungenen Querschnitt. Mit dabei waren Vertreter verschiedener Handwerke wie Handweber, Bildhauer, Maler oder Goldschmiede. Vom Design-Vogelhaus bis zum hangearbeiteten Schuh reichte das Angebot.

„Wir veranstalten die „Sammelsurium“ in diesem Jahr schon zum 19. Mal“, sagt Organisator Klaus Merbach aus Offenbach, der den Kreativ-Markt mit seiner Frau Ursula auf die Beine stellt. Angefangen hat alles vor vielen Jahren mit einer kleinen Ausstellung im Jugendzentrum Lauterborn. „Sammelsurium soll keine Anlaufstelle für Hobbybastler sein.“ Merbach wechselt etwa 30 bis 40 Aussteller für jede Veranstaltung aus. „Damit es den Besuchern nicht langweilig wird. Das erreichen wir nur durch eine gewisse Fluktuation.“ .

Der Rumpenheimer Objektkünstler Martin Britsch hat sich einen der begehrten Stände gesichert. „Als ich Goldschmied gelernt habe, ist mir schnell aufgefallen, dass es für viele Sachen nur hässliche Verpackungen gibt. Deshalb habe ich bald darauf angefangen, Objekte zu entwickeln, die interessant aussehen und in die man etwas packen kann.“ Britsch fertigt Kästchen jeder Art: Zu sehen übrigens auch auf der Homepage www.objekt-o.com. „Hauptsächlich arbeite ich mit Holz und Metall“, sagt er und präsentiert dem erstaunten Publikum am Stand das Objekt mit dem klingenden Namen „Tanz“, das aus drei sich um die eigene Achse drehenden Teilen besteht. Das Objekt aus Metall und Birke-Multiplexplatten mit kleinen Einschubkästchen hat einen Wert von etwa 5 000 Euro.

Ragna Reusch-Klinkenberg studiert Bildhauerei. „Ich biete unter anderem geschnitzte Minifiguren an, die aus Zahnstochern gefertigt wurden“, erzählt die Künstlerin. „Das sind Geschenke für Leute, die schon alles haben und eigentlich nichts mehr brauchen. (ragna.reusch@gmx.de) „Ich freue mich, an der Messe teilnehmen zu können. Es hat sich herumgesprochen, dass es auf dem Sammelsurium immer Interessantes zu sehen gibt.“

Offenbach-Post vom 15. November 2004 (Auszug)

Kupferne Kaleidoskope, Steine aus Filz und tanzende Teufel aus Glas mehr als 5 500 Besucher beim Offenbacher Kreativ-markt in der Stadthalle / 152 Aussteller

„Streicheln Sie doch einmal die Flasche.“ Der etwas merkwürdig anmutenden Aufforderung kommt die Besucherin des Kreativmarktes nur zögerlich nach. Schließlich wagt sie es doch, streicht sanft mit der Hand über die mit Wasser gefüllte Kunststoffflasche, die Aussteller Sigi Hauch ihr entgegen hält.Und siehe da, wie von Zauberhand sinkt die kleine gläserne Figur, die in der Flasche schwimmt zu Boden. „Und nun kitzeln Sie den kleinen Teufel mal an den Füßen“, fügt der Kunsthandwerker, der die sogenannten Flaschenteufel herstellt, mit einem Grinsen an. Kaum berührt die Besucherin den den Boden der Flasche, tanzt die mundgeblasenen Figur im Wasser.

Mehr als 5 500 Besucher haben einmal mehr den von Ursula und Klaus Merbach organisierten Kreativmarkt in der Stadthalle genutzt, um sich an Kunsthandwerklichem aus fast allen möglichen Sparten zu erfreuen. Auch diesmal war für jeden Geschmack und für jedes Portemonnaie etwas dabei. Und so manches Weihnachtsgeschenk dürfte dabei frühzeitig gefunden worden sein.

Schon vor dem Eingang der Halle am Nassen Dreieck herrscht reges Treiben. Witzige „Zaungäste“ werden feilgeboten – hölzerne Figuren, bunt bemalt, die am Gartenzaun angebracht über denselben schauen. Aus Kupferrohrstücken sind Kaleidoskope hergestellt, die nicht nur beim Durchschauen bunte Phantasiebilder bieten, sondern auch jedes für sich ein kleines Kunstwerk sind.

Drinnen drängen sich die Besucher trotz langer Öffnungszeiten zu fast jeder Tageszeit. An manchen Stand der insgesamt 152 Aussteller kommt man nur mit viel Geduld heran.

Gläsernes, Hölzernes, Steinernes, Textiles, Tönernes oder Metallenes, kaum Material, das nicht verarbeitet wird. Von kleinsten Figürchen, die aus Elektronikbauteilen gestaltet sind, bis zu Lampen, Instrumenten und Objekten, die den Garten schmücken, gibt es allerlei mehr oder weniger Nützliches zu finden. Vom persönlichen Schutzengel aus Glas über das Kissen aus Filz, das täuschend echt wie ein großer Stein aussieht, bis zu Bildern, die aus 15 Millionen Jahre alten Erd-schollen zusammengefügt wurden, kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt.Und sogar kulinarische Gelüste können gestillt werden mit Weinen, Likören, Obstbränden, Gelees und Marmeladen oder Honig.

Frankfurter Rundschau vom 15. November 2004 (Auszug)

Sammelsurium „ist Spitze“Kreativ-Markt setzt auf immer neue Aussteller

Das Angebot war, wie schon in den vorangegangenen Jahren, breit gefächert. „Die Vielfalt ist das Markenzeichen des Marktes und sichert sein langfristiges Überleben“ sagt Ursula Merbach, Gründerin und Organisatorin des „Sammelsuriums“. Damit es den Besuchern nie langweilig wird, sucht sie sich die Teilnehmer jedes Jahr aufs neue aus – regelmäßig müssen einige Künstler aussetzen.

„Wenn ich aussetzen müsste, würde mich das schon treffen. Ich verstehe aber, dass der Markt einen ständigen Wechsel braucht“, sagt Modistin Stephanie Greifeld aus Dreieichenhain. „Der Markt ist einer der besten überhaupt. Angebot und Publikum sind absolute Spitze“.

Offenbach-Post vom 4. November 2002 (eva)

Ausgewogene und bunte Mischung aus Qualität und Professionalität

Das Klopfen hört der Besucher überall. Gleichmäßig, beständig ertönt es – hier wird Holz zu einem Kunstwerk geformt, vermutet er richtig. Inmitten von filigranem Schmuck und ausgefallener Abendgarderobe, extravaganten Hüten und feinen Keramikarbeiten wirkt das rhytmische Klopfen wie eine Erinnerung daran, was Kunst alles sein kann und bedeutet: Der für den Laien mitunter ungewohnte Umgang mit Materialien, der einen neuen Blick auf scheinbar Alltägliches hervorruft.

Solche Überraschungen erwarteten den Besucher des 16. Kreativ-Marktes „Offenbacher Sammelsurium“ in der Stadthalle, der seine Pforten für die zahlreichen Besucher geöffnet hatte. 155 Künstler aus der Bundesrepublik und angrenzenden Staaten kamen, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Bereits am Samstagmittag drängten sich die Besucher vor den Ständen.

„Wir haben hier eine feine, ganz besondere Zusammenstellung“ freute sich Ursula Merbach, die gemeinsam mit ihrem Mann jedes Jahr mit großem Engagement für das Gelingen des Kunst-Marktes sorgt. Dabei achtet sie bei der Auswahl der Kunststände auf eine hohe Qualität der Arbeiten, Prfessionalität und insgesamt eine ausgewogene wie bunte Mischung. Der Ausdruck „Sammelsurium“ ist sogleich Programm.

Die Palette beim diesjährigen Markt von hochwertigen, kunstvollen Gebrauchsgegenständen wie farbigen, handgewebten Decken oder frechen Hüten bis zu ausgefallenen Kunstobjekten, die vor allem dem Auge des Betrachters gefallen wollen, wie beispielsweise die Lichtobjekte und Skulpturen von Stefan Olbrich.

Nicht selten erkannte man erst auf den zweiten Blick, was sich hinter einem Kunstwerk verbirgt. So entpuppten sich die „Aquarellwerke“ bei näherem Hinsehen als Bilder mit pflanzengefärbter Wolle. Die so schlicht erscheinenden Schachteln und Kästchen aus Birkenrinde an einem anderen Stand faszinierten ebenfalls viele Besucher.

Neben vielen neuen Kunstständen waren auch in diesem Jahr treue Weggefährten dabei. Zu ihnen zählte Diplom Designer Thomas Weiterschan. Seit elf Jahren hat er einen Stand auf dem Kreativ-Markt und fasziniert Kunstinteressierte mit seinen Holzskulpturen, die er ebenfalls vor Ort bearbeitet. „Die Vögel, die ich aus dem Holz heraus gestalte, leben dort auch in der Natur, wie zum Beispiel die Schleiereule“, erläutert der Künstler. Gerne erzählt er von dem großem Engagement Ursula Merbachs: „Sie ist immer auf der Suche nach neuen Künstlern. Ich bin ihr schon auf vielen Kreativ- Märkten begegnet“.

Rudolph Kalb zählt ebenfalls zu den Ausstellern der ersten Stunde. Der Meister des Korb- und Stuhlflechtens erinnert sich schmunzelnd an die Anfagszeit des Kreativ-Marktes: „Wir waren mal in einem Bierzelt untergebracht und ein Heizofen stand ganz nah bei den Körben. Es hätte nicht viel gefehlt und die Ware wäre ihm zum Opfer gefallen“. Heute freut sich Rudolph Kalb über viele Stammkunden auf dem Kreativmakt. „Ich werde manchmal schon vorher angerufen und gefragt, ob ich in diesem Jahr wieder dabei bin“, erzählte er. Dem kreativen Gestalten mit Holz hat sich auch Günter Mauch verschrieben. Mit seinen „Illusionen aus Holz“ war er bereits zum siebten Mal dabei. Gleich im Foyer der Stadthalle konnten die Besucher seine ungewöhnlichen Kunstwerke bewundern: Eine lässig auf einem Bügel hängende Boxershorts, oder an einem Träger aufgehängter BH – alles aus Holz. Nicht zum Reinbeißen auch das täuschend echt aussehende Obst. Dass es längst nicht so einfach ist, auf dem Kreativ-Markt der Merbachs einen Stand zu bekommen, haben die Glasgestalter Alexandra Geyermann und Hermann Ritterswürden aus Zwiesel im Bayerischen Wald erfahren. „Erst in diesem Jahr haben wir zum ersten Mal einen Stand auf dem Markt bekommen“, so die Künstlerin Geyermann. Die Besucher hat`s gefreut. Die filigranen Glasarbeiten der Künstler fanden in den ersten Stunden der Ausstellung ihre Käufer.

Frankfurter Rundschau vom 8. November 1999 (Frank Tekkiliç)

Eine gute Adresse ist der Markt auch für die häufig weitgereisten Künstler. Lediglich 10 kamen aus Offenbach, die anderen aus der ganzen Republik. Für den sächsischen Diplomdesigner Ulrich Raupach, Besitzer der gleichnahmigen Porzellan-Manufaktur steht fest, daß er gerne wiederkommt. Niveau des Angebotes und Interesse des Publikums seien enntscheidende Faktoren. Zwar gebe es viele solcher Märkte. Aber er kenne nur vier von vergleichbarer Qualität.

Offenbach-Post vom 8. November 1999 (alk)

"Diese Puppen machen Sie arm, aber glücklich" wirbt Christine Schütte-Behnke für ihre kunstvoll gestalteten Nachbildungen des Menschen.

Wer den Puppenspruch um Schmuck, Marionetten, Spielzeug, Möbel und Hüte erweitert, hat ein treffendes Motto für den Offenbacher Kreativ-Markt, der am Wochenende zum 13. Male und zum ersten Mal in der Offenbacher Stadthalle stattfand - mit überwältigender Resonanz. Gut 5500 Schaulustige, Sammler und Sachverstständige drängelten sich an den Ständen vorbei.

Seinen besonderen Reiz verdankt die "Sammelsurium" genannte Veranstaltung, den strengen Auflagen der Organisatorin Ursula Merbach.

Unser aktueller Flyer zum Download (PDF, 430 KB)